Berechnung der effektiven Steuerbelastung von Unternehmen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union
Das ZEW steht für unabhängige und fundierte Wirtschaftsforschung mit Politikrelevanz. Mit seinen Forschungsthemen agiert das Institut am Puls der Zeit.
Politik- und gesellschaftsrelevante Themen wie Digitalisierung, europäische Integration und Energiewende setzen als übergreifende Fokusthemen die Forschungsagenda. Diese werden von den Forschungseinheiten am ZEW bearbeitet.
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Altersvorsorge & Green FinanceAltersvorsorge und nachhaltige Finanzmärkte
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ArbeitArbeitsmärkte und Sozialversicherungen
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DigitalisierungDigitale Ökonomie
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GesundheitGesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik
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Innovationen & UnternehmenInnovationsökonomik und Unternehmensdynamik
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MärkteMarktdesign
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Soziales & UngleichheitUngleichheit und Verteilungspolitik
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Steuern & FiskalischesUnternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft
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UmweltUmwelt- und Klimaökonomik
Aktuelle Projekte
Berechnung der effektiven Steuerbelastung von Unternehmen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union
Die Europäische Kommission hat vom Ministerrat das Mandat erhalten, eine Untersuchung über die Steuerbelastung von Unternehmen in der EU durchzuführen. Dabei sollten unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Ruding-Kommission (1992) insbesondere die Haupteinflussfaktoren für zwischenstaatliche Steuerbelastungsunterschiede herausgearbeitet und deren Auswirkungen auf Standortwahl beurteilt werden. Im Rahmen der Untersuchung wurde in einem Grundfall die effektive Steuerbelastung für nationale und grenzüberschreitende Investitionen in allen 15 Mitgliedstaaten berechnet. Die Berechnungen wurden auf der Basis des Modells von Devereux und Griffith durchgeführt, das sowohl effektive Grenz- als auch Durchschnittssteuerbelastungen ermitteln kann. Neben den Steuern der Unternehmen wurden die persönlichen Steuern der Kapitalgeber einbezogen. Im Rahmen von Variations- und Simulationsrechnungen wurden ferner die steuerlichen Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Effekte aus der Einschaltung konzerninterner Finanzierungs- und Koordinationszentren sowie die Wirkungen zahlreicher Harmonisierungsszenarien untersucht.