Fiskalinstitutionen und Reformpräferenzen
Fiskalinstitutionen und Reformpräferenzen
Das Projekt untersucht die Präferenzen politischer Entscheidungsträger und -trägerinnen in Bezug auf Reformen der öffentlichen Finanzen. Es ist damit Teil des Sonderforschungsbereichs SFB 884 "Die politische Ökonomie von Reformen" (http://reforms.uni-mannheim.de/). Auch im Rahmen seiner dritten Förderperiode (2018-2021) werden wir unter anderem ein selbst-erstelltes Panel von Landtagsbefragungen zu Erwartungen und Präferenzen der Abgeordneten hinsichtlich der grundgesetzlichen Schuldenbremse sowie seine theoretische Analysen zu diesem Thema fortführen. Darüber hinaus sollen Fragen des Steuer- und Fiskalwettbewerbs vor dem Hintergrund potenzieller Desintegrationstendenzen wie dem Brexit oder zunehmender Handelsabschottung theoretisch analysiert werden. Auch die Durchführbarkeit und mögliche Transmissionskanäle einer politischen Koordination künftiger Fiskalreformen in der EU sollen empirischer und theoretischer Forschungsgegenstand des Projektes sein.