Mikro- und makroökonomische Effekte der Einführung des Elterngeldes: Empirische Analyse anhand eines gekoppelten Mikrosimulations-/AGE-Modells
Das ZEW steht für unabhängige und fundierte Wirtschaftsforschung mit Politikrelevanz. Mit seinen Forschungsthemen agiert das Institut am Puls der Zeit.
Politik- und gesellschaftsrelevante Themen wie Digitalisierung, europäische Integration und Energiewende setzen als übergreifende Fokusthemen die Forschungsagenda. Diese werden von den Forschungseinheiten am ZEW bearbeitet.
-
Altersvorsorge & Green FinanceAltersvorsorge und nachhaltige Finanzmärkte
-
ArbeitArbeitsmärkte und Sozialversicherungen
-
DigitalisierungDigitale Ökonomie
-
GesundheitGesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik
-
Innovationen & UnternehmenInnovationsökonomik und Unternehmensdynamik
-
MärkteMarktdesign
-
Soziales & UngleichheitUngleichheit und Verteilungspolitik
-
Steuern & FiskalischesUnternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft
-
UmweltUmwelt- und Klimaökonomik
Aktuelle Projekte
Mikro- und makroökonomische Effekte der Einführung des Elterngeldes: Empirische Analyse anhand eines gekoppelten Mikrosimulations-/AGE-Modells
Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer Methodologie, die die Ex-Ante-Evaluation des im Januar 2007 eingeführten Elterngeldes ermöglicht. Zu diesem Zweck wird eine Schätzung eingeführt, die einerseits auf einem familienökonomischen Verhandlungsmodell und andererseits auf einem angewandten Gleichgewichtsmodell beruht. Die Reformwirkungen werden anhand eines gekoppelten Mikro/Makrosimulationsprogramms untersucht, welches das deutsche Steuer- und Transfersystem im Detail widerspiegelt. Auf der Mikroebene soll die Analyse vor allem die Reformeffekte auf das weibliche Arbeitsangebot und auf die familieninterne Gestaltung der Kinderbetreuung beleuchten. Der makroökonomische Fokus hingegen liegt auf den gesamtwirtschaftlichen Folgen hinsichtlich der Arbeitsnachfrage und der Lohnstruktur.